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Abschlussveranstaltung MeinLand: Teil II – Die Gala

Teil II – Die Gala
Nach einer Pause von zwei Stunden, die etliche TeilnehmerInnen für einen Spaziergang oder für ein Interview für unsere Dokumentation nutzten, warteten alle gespannt auf den Start der Abschlussgala.

Die Gala wurde mit einem Musikstück von Baba Dango eröffnet. Die Band begleitete dann den ganzen Abend musikalisch.

Der Bundesgeschäftsführer der TGD Martin Gerlach schilderte die positiven Auswirkungen, die das Programm MeinLand in den letzten Jahren erzielt hat:

„In vielen unserer Bildungsbündnisse haben sich lokale Migrantenorganisationen auch als Antragsteller gemeinsam mit anderen Partnern für Jugendliche engagiert. Viele Organisationen konnten so zum ersten Mal mit einem eigenen Angebot und eigner Finanzierung auf andere Partner zugehen. Bei MeinLand handelt es sich also um eine Doppelstrategie in Sachen Empowerment, für die Jugendlichen und für die Migrantenorganisationen!“

Der Bundesvorsitzende Gökay Sofuoğlu betonte die Aspekte der Wertschätzung und Teilhabe:

„Mit unseren Medienworkshops zu den Themen Heimat und Identität hatten wir die Chance hunderten Jugendlichen Wertschätzung entgegenzubringen für ihre Leistungen und ihnen gleichzeitig eine Bühne zu bieten für ihre Perspektiven. Beides geschieht viel zu selten. Die Jugendlichen hatten Spaß und das auf sehr hohem Niveau. Aber auch die Organisationen haben profitiert, sie haben kulturelle Bildung als ein starkes Instrument zur Stärkung von Jugendlichen kennengelernt.“

Es folgte ein Grußwort von Frau Monika Bürvenich, Referentin im Referat Kulturelle Bildung des BMBF. Sie zog eine positive Bilanz des Gesamtprogramms: „Die lokalen Bündnisse bilden die Basis des Programms: Sie haben den Kontakt zur Zielgruppe, setzen die Angebote kompetent um und stellen die Vernetzung innerhalb der Kommune. Die Evaluation hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit der Dreier-Bündnisse gut funktioniert, und dass die Partner über die geförderten Maßnahmen hinaus von den neuen Kontakten profitieren.“

Frau Bürvenich betonte die Rolle der Ehrenamtlichen im Programm und kam auf die Fortführung 2018 zu sprechen: „Das BMBF hat gemeinsam mit einem Expertengremium Anfang Juli 2017 die 32 Programmpartner ausgewählt, die in den nächsten 5 Jahren das Programm mitgestalten sollen. Wir freuen uns, dass die TGD wieder dabei ist.“

Danach folgte ein kurzes Interview mit Klaus Farin dem Vorsitzenden der Stiftung Respekt und Leiter des Verlags Hirnkost KG. Sein Plädoyer: „Jede Gemeinde hat die Ressourcen aus Jugendlichen Happy Locals zu machen. Wenn man die Jugendlichen nur machen lässt und ihnen Räume zum Entfalten gibt.“

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Preise an 75 VertreterInnen von 14 Bündnissen. Sie wurden für ihre herausragenden Arbeiten geehrt. Fünf Jurymitglieder übergaben die Preise in den Kategorien „Partizipation“, „Öffentliche Wirksamkeit“ und „Vision“ nach einer kurzen Laudatio.

Die Bühne bot gerade genug Platz für ein Schlussbild.

Es ist noch lange hin. Aber die nächsten Pokale warten schon. 2022 soll es die nächste Gala geben.

Fotos von allen Preisträgern, viele weitere Fotos und Filme vom Fachtag und von der Gala finden Sie in Kürze hier in der Mediathek von MeinLand.