Problematisch bleibt die Tatsache, dass 200.000 Hamburgerinnen und Hamburger von der Wahl ausgeschlossen sind, obwohl sie dauerhaft in Hamburg leben und ihre Kinder hier zur Schule gehen. Ihr Manko: sie haben keinen deutschen Pass.
Wie soll es nun weitergehen?
Kleinere Klassen, darin sind sich alle einig, wird es in den sog. „Problemgebieten“ jedem Fall geben. Davon werden alle profitieren, weil dort nun ein differenzierter, auf die Be-dürfnisse jedes einzelnen Kindes zugeschnittener Unterricht möglich sein wird.
Die Chance auf ein längeres gemeinsames Lernen wurde allerdings vertan. Dies nun muss durch zusätzliche Anstrengungen auf den Stadtteilschulen wie auch den Gymnasien ausgeglichen werden. Dabei müssen alle, Gegner wie Befürworter der Schulreform, nun mit allen Kräften zusammenarbeiten, um gute Ergebnisse zu erzielen. Wir, die Türkische Gemeinde in Hamburg, sind dazu gern bereit. Es kann nicht länger hingenommen werden, dass ein hoher zweistelliger Prozentsatz die Schule ohne jeden Abschluss verlässt. Dies zu verhindern, wird die gemeinsame Aufgabe der nächsten Jahre sein!
Hüseyin Yilmaz
Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung
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