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Katharina Wiehe: Ehrenamtliche Tätigkeiten sind für mich eine Bereicherung

Mittwoch, der 13. November 2013News ProQuo, Projekte, ProQUO

Katharina, 21 Jahre

*         Was hat dich motiviert, ehrenamtlich aktiv zu werden?

In meine erste ehrenamtliche Tätigkeit bin ich quasi reingerutscht. Es gehörte irgendwie dazu, nach dem Konfirmandenunterricht als Teamer*in weiterzumachen. Außerdem besuche ich seit ich denken kann den Gottesdienst meiner Kirchengemeinde und fühle mich ihr und den Menschen dort daher sehr verbunden. Im Laufe der Jahre habe ich dann immer mehr Aufgaben im Kinder-und Jugendbereich übernommen. Diese Arbeit hat nach dem Abi meine Neugierde geweckt, auch in andere Bereiche reinzuschnuppern. Deshalb entschied ich mich, ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Wohnstätte für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung zu machen. Auch nach dem Ende meines Freiwilligendienstes und dem Umzug in eine andere Stadt führe ich die Arbeit mit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im Rahmen eines Abendprogrammes fort, weil ich gemerkt habe, wie viel Freude sie mir bereitet und dass sie ein guter Ausgleich zum Unialltag ist.

*         Warum ist dir Teilhabe wichtig?

Der Grund für meine ehrenamtlichen Tätigkeiten liegt darin, dass sie mir bis heute immer viel Spaß gemacht hat und auch weiterhin macht! Es gefällt mir, mit Anderen zusammenzuarbeiten und letztlich zu sehen, dass die Bemühungen fruchten. Das Gefühl, Teil von etwas zu sein, mit dem man sich selbst und Anderen eine schöne Zeit bereitet, sehe ich als Bereicherung an. Gleiches gilt für den Aufbau neuer Beziehungen und Freundschaften. Ich finde es notwendig, an Dingen festzuhalten, die einem wichtig sind und sie zu unterstützen. Durch die Mitarbeit in meiner Kirchengemeinde, konnte beispielsweise nachfolgenden Konfirmand*innen das gleiche Willkommens- und Zugehörigkeitsgefühl in einer Gemeinschaft vermitteln, wie es mir in den Jahren zuvor entgegengebracht wurde.

Im Nachhinein betrachtet, haben mich meine Tätigkeiten immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, dessen Bewältigung ein wichtiger Teil meiner persönlichen Entwicklung war und ist.

Was sind Deine beruflichen Ziele?

Wie genau sich mein beruflicher Werdegang zukünftig gestalten wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Allerdings finde ich eine Tätigkeit im Bereich der Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung sehr reizvoll.