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Zwischenräume

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Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.
Türkischer SV Lübeck e.V.
Jugendzentrum Burgtor
Jüdische Gemeinde Lübeck e.V.
Ditib Türkisch-Islamische Gemeinde zu Lübeck e. V. / Türkisch-Deutsches Kulturzentrum
Friedrich-von-Bodelschwingh Gemeinde
Alevitische Gemeinde Lübeck

Lübeck, 2015

Jugendliche stehen vor der Aufgabe, ihren eigenen Lebensweg zwischen Tradition und Individualisierung zu finden. Dabei müssen sie häufig (scheinbar) widersprüchliche Einflüsse verarbeiten. In drei Workshops werden sich Jugendlichen mit solchen Einflüssen auf ihr Leben auseinandersetzen und nach verbindenden Elementen suchen.

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein, das Jugendzentrum Burgtor, der TSV Lübeck, die Alevitische Gemeinde Lübeck, die Jüdische Gemeinde Lübeck, die DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Lübeck und die Friedrich-von-Bodelschwingh-Gemeinde gehen davon aus, dass Jugendliche die Kreativität besitzen, um scheinbare Gegensätze in ihrem Leben zusammenzufügen und so neue, individuelle Lebenswege zu begehen. Die Möglichkeit, sich mit diesem Prozess in der Gruppe auseinanderzusetzen, kann dabei unterstützend sein. Zu diesem Ziel werden 3 Workshops durchgeführt.

In einer Schreib- und Fotowerkstatt setzen sich 14 Jugendliche mit Individualität und Jugendkultur am Beispiel des Skateboardings auseinander. Sie besuchen einen Skatepark in ihrer Umgebung, kommen in Kontakt mit den dortigen Jugendlichen und tragen ihre Gedanken und Eindrücke in Form von Fotografie und Schriftstücken zu einer Reportage zusammen.

In einer zweiten Schreib- und Fotowerkstatt beschäftigen sich die Jugendlichen mit dem Thema Tradition und besuchen dazu unterschiedliche religiöse Einrichtungen in ihrer Heimatstadt. Sie sprechen mit dortigen Vertreter_innen und verarbeiten das Erlebte in Form von Text und Fotographie zu einer zweiten Reportage.

In der dritten Maßnahme werden die Ergebnisse der Workshops zusammengeführt und eine Ausstellung vorbereitet. Die Jugendlichen halten Rückschau und überlegen zugleich, in welcher Art und Weise sie ihre Ergebnisse am besten der Öffentlichkeit präsentieren können.