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Frau Prof. Dr. Johanna Wanka besucht die Ausstellung MeinLand – Zeit für Zukunft

Dienstag, der 8. Dezember 2015MeinLand - Zeit für Zukunft, Projekte

Am Freitag den 4. Dezember 2015 feierte die TGD im Festsaal des Roten Rathauses in Berlin mit zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ihr zwanzigjähriges Bestehen. Als Programmpartner des BMBF in „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ freute sich die Türkische Gemeinde dabei besonders über die Beteiligung und die Grußworte von Frau Prof. Dr. Wanka.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung nahm sich Zeit, um sich vor Beginn des Festaktes über die Ausstellung von MeinLand – Zeit für Zukunft zu informieren. Die Ausstellung reflektiert die bisherige Arbeit der lokalen Bündnisprojekte.

Mit dem Ziel der Kompetenzförderung der Jugendlichen werden in MeinLand – Zeit für Zukunft von den Bündnissen für Bildung Medien-, Schreib- und Fotowerkstätten sowie Ausstellungen organisiert.

Auf insgesamt 9 Stellwänden und weiteren Ausstellungsmaterialien kommt die Vielfalt der beteiligten Organisationen und Projekte zum Ausdruck: Zu sehen und hören sind Fotos, Zeitzeugeninterviews, Kurzfilme, Romanausschnitte und vielfältige Printerzeugnisse (Poster, Plakate, Flyer, Reader u.a.) der Jugendlichen.

Dabei gehen die Jugendlichen der Frage nach, was Heimat für sie bedeutet, wie und wo sie sich kulturell und sozial verorten und sie erkunden ihren Kiez und die Migrationsbiografien ihrer Familien.

In Ihrem Grußwort sprach Frau Prof. Dr. Wanka die Herausforderungen an, die sich für die gesamte Gesellschaft aus den aktuellen Migrationsbewegungen ergeben. Das BMBF wird in den nächsten Jahren rund 130 Millionen investieren.
Einerseits für Bildungsmaßnahmen zum Erwerb der deutschen Sprache, aber auch um Kompetenzen und Potentiale von Geflüchteten zu fördern. „Viele Flüchtlinge bringen Berufsqualifikationen mit, die wir erkennen und anerkennen müssen.“ betonte Frau Prof. Dr. Wanka. „Sie – die Türkische Gemeinde Deutschland – engagieren sich für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche in „Kultur macht stark“. Junge Flüchtlinge nehmen an Ihren Maßnahmen teil und Sie bieten Maßnahmen explizit auch für junge Flüchtlinge an.

Ein Beispiel: Hier in Berlin, in Pankow, konzipieren, realisieren und schneiden Jugendliche in einer Erstaufnahmeeinrichtung Kurzspielfilme und Interviews zu Flucht und Migration. In den Bildungsbündnissen werden Jugendlichen Sprach- und Kulturtechniken vermittelt, die bei der Integration helfen und einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung einer Willkommenskultur leisten. Diese Angebote will ich bei den Flüchtlingen auch auf junge Erwachsene ausweiten.“

Weitere Fotos zur Ausstellung und zur Festveranstaltung finden Sie in der Galerie von Mein Land – Zeit für Zukunft.