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BRANDSTIFTUNG IN Dautphetal bei MARBURG

In einer ersten Stellungnahme verurteilte die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) den Brandanschlag auf ein von Türken bewohntes Haus in Dautphetal bei Marburg aufs Schärfste und forderte die Behörden auf, den/die Brandstifter schnellstens zu fassen und hart zu betrafen.

„Wir sind in großer Sorge, dass nun eine Serie von Brand- und Mordanschlägen wie in den neunziger Jahren in Gang kommen könnte“, sagte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat.

Die einseitigen Schuldzuweisungen der Politik an die Migrant/innen sowie der hessische Wahlkampf hätten –wie seinerzeit die Kampagne gegen Asylbewerber- die gesellschaftliche Atmosphäre vergiftet, sagte Kolat. „Durch die Art und Weise der öffentlichen Diskussion fühlen sich dann einige aufgefordert, Gewalt gegen Migrant/innen anzuwenden“, so Kolat weiter.

Die TGD forderte die Politiker/innen auf, in der Diskussion um Einwanderung und Integration ihre Sprache zu mäßigen.

Die TGD richtete auch an die Sicherheitskräfte in ganz Deutschland die Bitte, besonders aufmerksam zu sein und vorbeugend zu handeln.