Bündnis:

Migrationsgeschichten – mein doppeltes Erbe

 Wo, seit wann?

Berlin, fortlaufend seit 2015

 Worum geht es?

18 Jugendliche verschiedener Herkunft im Alter von 14 bis 18 Jahren erarbeiten in Berlin Filmcollagen unter dem Titel „Migrationsgeschichten – mein doppeltes Erbe“. In mehrtägigen Workshops in den Berliner Ferien erforschen sie die Themen Migration und Herkunft. Sie erwerben zunächst von Fachkräften und Ehrenamtlichen theoretische, dann praktische Filmkenntnisse. Das Projekt läuft noch bis Ende 2017.

Die Jugendlichen arbeiten in drei Film-Teams. Jede Gruppe findet Zeitzeugen aus ihren Familien, ihrer Umgebung oder ihrem Bekanntenkreis, die ihnen ihre Migrationsgeschichten erzählen. Dabei geht es um die  Identifikation eines doppelten Erbes: Über das Erbe, das sie aus dem Herkunftsland nach Deutschland gebracht haben und das Erbe, das sie hier erworben haben. Die ausgewählten Protagonisten im Film sind positive Beispiele einer proaktiven Einstellung für das gesellschaftliche Leben und die Überwindung der Fremdenfeindlichkeit.

Danach gehen die Jugendlichen in die Postproduktion und lernen über Schnitt, Ton, die DVD-Herstellung, das Making Off, die Herstellung von Fotos und Poster. In der Abschlusspräsentation stellen sie das Ergebnis und die einzelnen Workshop – Phasen im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit vor.

Das Bündnis besteht aus dem Polnischen Sozialrat e.V, der Hans-Fallada-Schule und AspE e.V. und bezweckt die Förderung bildungsbenachteiligter Jugendlicher durch diese Workshops der kulturellen Bildung. Alle drei Organisationen haben Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen, gleichzeitig ergänzen sie sich deutlich in ihren Kompetenzen. Diese Synergien sichern den Erfolg des Projektes.

Hier gelangen Sie zum Artikel zur Ausstellungseröffnung. (14. März 2015)

Video

Hier sehen Sie das Video zum Projekt „Mein doppeltes Erbe“

 

Hier gelangen Sie zur Facebook-Seite des Projektes