Bündnis:

Tamilen in Berlin

 Worum geht es?

Die Deutsch – Tamilische Gesellschaft bildet mit dem Haus der Jugend „Anne Frank“ (Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf), der der Freiwilligen-Initiative “Schüler lernen durch Engagement” (FISch) und dem Archiv der Jugendkulturen ein Bündnis für Bildung. Im Workshop „Tamilen in Berlin (Schreiben/ Fotografie)“ stellten zunächst 16 Jugendliche mit tamilischen Wurzeln ihr alltägliches Wohn- und Lebensumfeld und das ihrer Familien künstlerisch dar, das in den verschiedenen Bezirken der Stadt unterschiedliche Ausprägungen hat. Jeder Teilnehmer dokumentierte dies durch Fotos in unterschiedlicher Zahl und durch Begleittexte. Der Workshop fand vom 03. bis 07.02.2014 in den Berliner Winterferien im Haus der Jugend „Anne Frank“ statt.

Diese Ergebnisse wurden später aufgegriffen und dienten als Grundlage zur Erstellung einer Ausstellung. Sechs Jugendliche haben diese vom 28. bis 30. März im Workshop „Tamilen in Berlin (Die Ausstellung)“ vorbereitet.

Die Vernissage erfolgte am 05. Mai im Rathaus Wilmersdorf. Die Ausstellung lief dann bis zum 30.05.2014. Weitere Ergebnisse sind waren ein Reader und eine Diashow.

2015 setzten die Partner ihr erfolgreich im Februar 2014 gestartetes Bündnis fort.

In einem Medienworkshop (02.-06. Feb. 2015) erhielten 18 bildungsbenachteiligte Jugendliche mit tamilischen Migrationshintergrund Einblicke in journalistische Interviewtechniken.

Nach einer Einführung befassten sich die Jugendlichen in Kleingruppen mit Themen wie dem Holocaust, Kriegsverbrechen, Völkermord in Ländern wie Ruanda, Türkei oder auch mit Verbrechen aus der kolonialen Vergangenheit. Ferner sollten die Jugendlichen in besonderer Weise auf ihre eigene Einwanderungsgeschichte eingehen.
Dabei stand offen, ob sie Interviews mit Zeitzeugen führen oder aktuelle Lebensgeschichten von in Berlin lebenden Tamilen, die der zweiten oder dritten Generation angehören, wiedergeben.

Die Jugendlichen bringen sich im Verlauf des Workshops je nach ihren Interessen und Talenten ein. Die Vielfalt der Aufgabe, ermöglicht es, sich in kleineren Teams entweder auf das Beschaffen von Hintergrundinformationen und Ausarbeiten von Interviewfragen zu konzentrieren, sich mit der technischen Seite der Arbeit hinter der Kamera zu befassen oder sich in Moderation und Interviewführung vor der Kamera zu üben.

Es entstehen Videoclips, Audioaufnahmen, schriftliche Interviews und Fotografien, die Teil einer Ausstellung werden.

 Bilder

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