Bündnis:

Wunsch(t)räume

 Worum geht es?

Zielgruppe des Projektes sind Jugendliche aus Linden. Linden-Nord und Linden-Süd sind aufgrund ihrer Sozialdaten Brennpunktstadtteile mit einem hohen Anteil an Menschen, die Transferleistungen beziehen, mit vielen Ein-Eltern-Familien und einer großen Anzahl Langzeitarbeitsloser.

Sie haben unterschiedliche Wurzeln, Herkünfte und Aufenthaltsstatus. Sie stammen zum großen Teil aus bildungsfernen Familien und verfügen selten über gesellschaftliche Teilhabe. Ihr Zugang zu einer (teuren) medialen Gesellschaft ist begrenzt. Die meiste Zeit wird über sie geredet, selten mit ihnen, und noch seltener wird ihnen zugehört.

Im Rahmen von vier Videoworkshops in den Ferien 2016 / 2017 möchten wir diesen Jugendlichen die Möglichkeit bieten, zu den Themen „meine Gegenwart und meine Zukunft“ verschiedene Filme (Dokumentation, Animation, Spielfilm usw.) zu erstellen. Im Fokus sollen ihre Wünsche, Träume und Perspektiven stehen. Die Teilnehmer_innen zeigen uns, den Erwachsenen, wie sie sich ihren Platz in der Gesellschaft vorstellen, welche Räume sie sich eröffnen wollen, und welche Forderungen sie an uns stellen.

Bei der Umsetzung werden sie begleitet von Fachkräften im Bereich „Medien/Film“ und von PädagogInnen. Besonders im Hinblick auf das Programm „Jugend lebt Stadt – Mein Hannover 2030“ sollen diese Filme auch dazu dienen mit Politiker_innen und anderen Verantwortlichen in einen Dialog einzutreten. So soll es eine Filmpräsentation im Stadtteilkino geben. Im Weiteren ist an Veröffentlichung in den Sozialen Medien Netzwerken und an einen Einsatz in der Arbeit vor Ort (in den Jugendtreffs, in der Schulung von ehrenamtlichen Jugendlichen usw.) gedacht.

Veröffentlichungen